Montag, 8. August 2022

7.8.22 Grense Jakobselv - Weg zum Startpunkt an der Barentsee


Ärgerlich: mein Post ging verloren, dabei hatte ich sooo viel geschrieben. Geiler Flug, viel geschlafen. Es gab einen Zwischenstop in Tromsö. Bei der Ankunft dann bissel das Fahrrad richten, Gepäck umpacken, Wasser auffüllen,  Regenkleider anziehen. Dann: Pilze, Pilze, Pilze in ungeahnten Mengen und Größen. Wie im russischen Märchenfilm. Überall!


Teilweise hatten die Köpfe fast 30cm Durchmesser. Ich denke, das waren Birkenpilze - jedenfalls Schwammpilze.

Meine Strecke war bergig und anstrengend. Raus und rein und raus aus den Regenhosen. Nieselregen war erstmal nur anfangs. Ich kam bald ein erstes Mal der russischen Grenze nahe, dann ging es weiter an Flüsschen, Seen und Fjorden entlang, rauf und runter. Mit viel Schwung runter, um so mit wenig Anstrengung kleine Anstiege hochzurollen. Das geht auch mit 25kg Gepäck- oder gerade deshalb. Aber es gab auch viele mühselige Anstiege.


Hier hatte ich dann etwa auf halber Strecke die ältesten Felsen Norwegens erreicht: zwei bis drei Milliarden Jahre alt. Was ist ein Menschenleben dagegen?!




Ziemlich genau, als ich der russischen Grenze sehr nah kam, setzte heftigerer Nieselregen ein. Ich hatte noch genug Zeit, mir die Überhosen drüberzuziehen. Kurz vor dem Meer gab es das Kirchlein und das Pfarrhaus zu sehen.

Blick nach Russland

Alles rote Beeren vorm Haus. Ich weiß immer noch nicht, ob die essbar sind. Zumindest gekostet hatte ich die - ebenso wie die Krähenbeere. Die ist essbar, das weiß ich jetzt. Auch Rauschbeeren hatte ich ein paar gegessen. Ich hatte die mit Blaubeeren verwechselt. Es gab keinen Rausch. Dafür hätte ich die magic mushrooms mitnehmen sollen, die tatsächlich auf Dung wuchsen.


Pfarrhaus, auch um die einhundert Jahre alt.





















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